9. Februar 2013

Ascension - Chroniken des Gottbezwingers - Schneller Deckbau im Dungeon

Hallo, 
heute will ich ein Spiel vorstellen, was bei mir extrem eingeschlagen ist. Ich habe es mir als verspätetes Weihnachtsgeschenk Anfang Januar gekauft und Ende Januar besaß ich alle deutschsprachigen Erweiterungen.
Heute will ich "Ascension - Chroniken des Gottbezwingers" vorstellen. Das Spiel ist bei "Gary Games" erschienen und wird in Deutschland über "Asmodee" vertrieben. Ich selbst bin ein großer Fan des Deckbau-Mechanismus und hatte das Spiel bereits vor zwei Jahren auf dem Schirm, aber damals ist es nur auf englisch erschienen und es war fraglich, ob es jemals auf  deutsch erscheinen wird. Aber im Herbst 2012 wurde die deutsche Version auf der Spielmesse in Essen vorgestellt.

Hier ein kurzer Überblick in Videoform:

Wie bereits geschrieben handelt es sich bei "Ascension" um ein so genanntes Deckbau-Spiel für 1-4 Spieler, ähnlich dem berühmten "Dominion". Aber im Gegensatz zu den etwas komplexeren "Dominion" oder "Thunderstone" ist das Spiel schnell aufgebaut und ebenso schnell gespielt. Und das gefällt mir daran sehr. Kein langes Sets raussuchen, sondern einfach alle Karten hinlegen, Startdecks verteilen und losspielen. Und im Spielverlauft entwickelt das Spiel eine ganz besondere Spielgeschwindigkeit, da man beim Ausspielen der Karten in keiner Weise beschränkt wird. Alles was man auf der Hand hat, darf man auch ausspielen.


Aber worum geht es bei "Ascension - Chroniken des Gottbezwingers"?

Die Welt Vigil wird von Samael, dem gefallenen Gott bedroht. Durch den Fall der Dimensionsbarriere drohen seine Monster aus der Leere die Welt zu zerstören. Ihr müsst Helden rekrutieren und die Monster wieder verbannen. Dadurch gewinnt Ihr Ehre und der Held mit der meisten Ehre darf sich Gottbezwinger nennen.
In jedem Zug spielt Ihr Karten aus Eurer Hand aus, um Runen, Stärke oder andere Effekte zu erhalten. Runen werden zum Kauf von weiteren Karten benötigt. Und Stärke wird benötigt, um die Monster zu besiegen. Das schöne an "Ascension" ist, dass die Karten in der zentralen Auslage ständig wechseln und Ihr stets Eure Strategie stets anpassen müsst. Natürlich kann man dieses auch als Kritikpunkt ansehen, da dadurch die Planbarkeit etwas zurücktritt und ein stärkeres Glückselement im Spiel regiert. Aber ist denn ein vorhandenes Glückselement denn immer so schlecht?

Die Spielschachtel

Der Spielinhalt


Das Spielmaterial umfasst:
  • 1 Spielplan
  • 1 Anleitung in deutscher Sprache
  • 50 Juwelen
    • je 25 klare mit dem Wert 1 und je 25 rote mit dem Wert 5
  • 200 Karten
    • 4 Spieler-Startdeck, je mit 8 Lehrlingen und 2 Milizen
    • 100 Karten für die "zentrale Auslage"
    • 60 "immer verfügbare" Karten,
      • 1 Kultist
      • 30 Mystikerinnen
      • 29 schwere Infanterie
Besonders gelungen finde ich, dass alle Karten einen Platz haben und man alles für ein schnelle Spiel vorbereiten kann. Startdecks aufteilen, Ehre auf den Tisch  (30 Ehre pro Spieler), Monsterdeck hinlegen, "Immer verfügbare"-Karten auslegen und starten. Und das beste ist, dass in der Schachtel noch Platz ist für die Erweiterungen.

Der Spielplan
Spiezusammenfassung auf dem Spielplan
Diesem Deckbau-Spiel liegt ein Spielplan bei. Dieser ist aus stabiler Pappe und eigentlich gar nicht nötig, da man die Karten auch ohne Plan auf dem Tisch aufbauen. Aber ich mag solche Sachen und nutze den auch gerne.


Die Spielanleitung
Die Spielumleitung ist sehr kurz gehalten, da es nicht sehr viele Regeln zu beachten gibt. Zusätzlich ist alles schön durch Grafiken erklärt. Vorbildlich.

Die Ehre-Kristalle
Die "Immer verfügbaren"-Karten


















Das Startdeck
Das Startdeck besteht aus acht Lehrlingen, die Runen gewähren und zwei Milizen, die Stärke generieren. Dieses Deck aus zehn Karten wird gemischt und fünf davon gezogen. Das ist dann Eure Starthand. Klingt nach Dominion? Ja ist der gleich Mechanismus und man hat ihn dadurch genauso schnell verinnerlicht.  

Die Karten für die zentrale Auslage

Die Karten für die zentrale Auslagen gliedern sich in Monsterkarten und Helden-/Konstrukt-Karten. Wobei sich die Helden- / Konstruktkarten ebenfalls nochmal in vier Gruppen unterteilen lassen:
  • Leere
  • Mechana
  • Lebensbund
  • Erleuchtet
Jede dieser Spielegruppen hat verschiedene Eigenschaften und Charakteristika. Die Mechana bestehen größtenteils aus Konstrukten, wobei die Lebensbund immer viele weitere Lebensbund-Karten im Deck belohnen usw. 
Ich stelle Euch hier beispielhaft ein paar Karten vor. Dieses ist aber nur eine kleine Auswahl. Das Artwork der Karten ist einzigartig und sticht aus dem ganzen "Standard-Fantasy"-Stil durchaus hervor. Ob es gefällt oder nicht ist Geschmackssache. Ich mag es, da es mal was anderes ist und der Künstler seinem Stil treu bleibt. 

Die Monster
Wenn ein Monster besiegt wird, wird es aus der zentralen Auslage entfernt und in die Leere verbannt. Dadurch winken dem Spieler belohnen in Form von Ehrenpunkten oder anderen Boni.

Karten der Leere - Fraktion
Karten der Mechana - Fraktion




Karten der Lebensbund - Fraktion
Karten der Erleuchtet - Fraktion

































Der Spielaufbau

Die zentrale Auslage
Die "Immer verfügbaren"-Karten
Der Nachziehstapel und die Leere



















Wenn eine Karte aus der zentralen Auslage entfernt wird, dann wird diese sofort durch eine Karte vom Nachziehstapel ersetzt. Das kann im späteren Spielverlauf zu längeren Kombinationsketten führen. 
Das Spiel endet, wenn die gesamte Ehre im Spiel verteilt wurde. Dann wird die Ehre der Kristalle und die Karten - Ehre summiert.

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Kommentare:

  1. Ich gebe Dir vollkommen recht! Ein tolles Spiel!
    Erst denkt man es ist vom Ablauf her zu einfach gehalten, aber dann entdeckt man Strategien und sinnvolle Vorgehensweisen!
    ....und das Alles OHNE langen Aufbau oder Kartenset heraussuchen!
    Auspacken und Losspielen! TOP!

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