20. März 2013

Land Unter - Määääh-chtig viel Spass und Ärger

Hallo,
heute will ich meine kleine Kartenspiel-Reihe mit einem Klassiker abschließen. Das Spiel "Land Unter" von Stefan Dorra wurde bereits schon bei anderen Verlagen veröffentlicht. Und jetzt hat sich der Nürnberger Spielkarten Verlag die Rechte an dem Spiel gesichert, um es vor dem Vergessen zu retten. Dafür Daumen hoch, denn dieses Spiel sollte nicht in der Versenkung verschwinden. Das Spiel eignet sich für 3-5 Personen und man kann es in ca. 30 Minuten spielen.

Aber worum geht es?
Das Wetter erweist sich als unberechenbar und die armen Schafe sind auf ihrer Insel vom Wasser bedroht. Wer nicht in den Fluten versinken möchte, der muss sich ordentlich anstrengen. Manchmal kann aber ein Schaf auch nur durch einen Rettungsring vorm Ertrinken gerettet werden; sehr zur Freude der Mitspieler. Denn der Mitspieler mit der höchsten Flutkarte auf seiner Insel muss einen Rettungsring abgeben. Aufgesparte Rettungsringe am Ende der Runde bringen allerdings Pluspunkte.


"Land Unter" ist ein großartiges Bluff-Ärger-Spiel und man muss immer alle möglichen Konsequenzen stets bedenken, denn wenn man nicht aufpasst hat man plötzlich selbst die höchste Flutkarte vor sich liegen. Aber man muss auch mit seinen Wetterkarten gut haushalten, denn wenn einem die guten Karten zu schnell ausgehen, dann verliert man sehr schnell seine Rettungsringe.
Wer "Dicht Dran" mag, der wird mit "Land Unter" ebenfalls seine helle Freude habe. Denn einige Mechanismen ähneln sich recht stark, denn man muss auch hier verdeckt Karten ablegen und hoffen, dass die Mitspieler die "passenden" Karten abgelegt haben.

Danke an den Nürnberger Spielkarten Verlag für die Übersendung eines Rezensionsexemplars. 


Die Spielschachtel

Der Inhalt und die Anleitung

Das Spielmaterial umfasst:
  • 60 Wetterkarten (Werte 1-60)
  • 24 Flutkarten (Werte 1-12, je zweimal)
  • 24 Rettungsringkarten
  • 1 Anleitung
Die verschiedenen Kartentypen

Die Flutkarten

Eine Auswahl an Wetterkarten

Der Spielablauf

Beispielhafte Starthand
Jeder Spieler bekommt am Anfang 12 Wetterkarten, mit den Werten 1-60,  ausgeteilt. Danach zählt jeder Spieler die Anzahl der Rettungsringe, die zwischen den Zahlen aufgedruckt sind, das bestimmt die Anzahl der Rettungsring-Karten für das Spiel. Aber jetzt nicht wundern, wenn ein Spieler vier und ein anderer drei oder fünf Rettungsring-Karten erhält, denn nach einer Runde werden die Wetter- und Rettungsring-Karten weitergegeben und das Spiel endet, wenn jeder Spieler mit jedem Kartenset gespielt hat.

Der Spielaufbau
Jeder Spieler erhält die 12 Wetterkarten und die passende Anzahl Rettungsringe. Dann werden zwei von den Flutkarten aufgedeckt und die Spieler bieten verdeckt auf die beiden Flutkarten.

Aufgedeckt
Verteilt



















Der Spieler mit der höchsten Wetterkarte darf sich die niedrigste der beiden Flutkarten nehmen und vor sich ablegen. Der Spieler mit der nächsthöheren Karte nimmt sich die verbleibende. Alle anderen Spieler gehen leer aus. Manchmal muss man also auch "tief" bieten, damit man keine der beiden Karten erhält. Es ist also ein dauerndes abwägen, ob einem die Karten jetzt nützen oder schaden. Und wie sich die "Position"des Mitspielers dadurch verändert.

Pech gehabt
Der Spieler, der die höchste Flutkarte vor sich liegen hat, muss eine seiner Rettungsring-Karten abgeben. Dies ist ärgerlich, da Rettungsringe am Ende einer Runde Pluspunkte zählen.

In einer der nächsten Runden
In einer der nächsten Runden hat der Spieler nun eine neue Flutkarte erhalten und muss diese auf seine vorhandene legen. Dadurch besitzt er nicht mehr die höchste Flutkarte und ein anderer Spieler muss jetzt eine seiner Rettungsring-Karten umdrehen. Nach jeder Runde wird die Anzahl der Rettungsringe gezählt und ggf. Minuspunkte für frühzeitiges Ausscheiden notiert. Zusätzlich bekommt der Spieler mit der niedrigsten Flutkarte zwei Bonuspunkte.
Das Spiel endet nach so vielen Runden, wie Mitspieler vorhanden sind. Denn jeder spielt mit jedem Kartenset, damit Chancengleichheit besteht. Der Spieler mit den meisten Punkten ist der Gewinner.

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