20. Mai 2013

Stille Post - Extrem - Vom Maikäfer zur Sonnenliege

Wie wird aus einem Maikäfer eine Sonnenliege? Heute werdet Ihr es erfahren und zwar mit Hilfe des Spiels "Stille Post - Extrem". Das Spiel ist im Ausland schon ein Riesenerfolg und "Goliath Toys" bringt es nun auch nach Deutschland und bei uns hat es schon für viele Lachkrämpfe gesorgt.
Jeder kennt sicherlich das Kinderspiel "Stille Post". Hier werden Begriffe durch flüstern ins Ohr weitergegeben und am Ende kommt meist etwas komplett anderes heraus. Und genauso bei "Stille Post - Extrem", allerdings wird hier nicht geflüstert, sondern mehr oder weniger erfolgreich gemalt und geraten.


Worum geht es?

Jeder Spieler bekommt einen Block und einen Begriff, den es dann zu zeichnen gilt. Danach gibt er den Block weiter und der gemalte Begriff muss nun geraten und aufgeschrieben werden vom Nachbarn. Dieser gibt dann den Block weiter und der nächste Nachbar muss den geratenen Begriff malen, ohne vorher das vorherige Bild zu sehen. So geht es weiter, bis man wieder seinen eigenen Block zurück erhält.
Aber es wird nicht nur ein Block herum gegeben, sondern jeder Spieler hat einen eigenen Block, so dass es keine Wartezeiten gibt.

Eigentlich sollen auch Punkte vergeben werden, wenn der letzte Begriff mit dem  Ursprungsbegriff übereinstimmt, aber das hat irgendwie bei uns noch nie stattgefunden. Wir haben vielmehr Spaß an den lustigen Geschichten, die sich im Spielverlauf ergeben.

Vielen Dank an Goliath Toys für das Testmuster.


Die Spielschachtel
Die Rückseite

Spielmaterial

  • 100 beidseitig bedruckte Karten mit insgesamt 1.200 Begriffen
  • 8 abwischbare Zeichenblöcke mit farbigen Spiralen
  • 8 abwischbare Stifte
  • 8 Wischtücher
  • 1 Sanduhr für ca. 60 Sekunden
  • 1 Würfel 
  • 1 Spielregel

Der Spielinhalt
Die Spielregel
Die Karten mit den Begriffen
Vorder- und Rückseite
Auf den Karten mit den Begriffen sind sechs Begriffe aufgeschrieben. Durch einen Würfelwurf wird der Begriff ausgewählt. Wenn ein Begriff mit den Strichen gewürfelt wird, darf man sich einen Begriff auf der Karte aussuchen. Quasi der Joker.
Wie Ihr seht sind die Begriffe sehr vielfältig und wenn der Würfel geworfen wird gibt es meist ein großes Stöhnen am Tisch der Spieler, denn die meisten haben erstmal keine Idee, wie sie den Begriff zeichnen sollen.

Sanuhr, Stifte, Würfel und Wischtücher
Die Spielblöcke
Die Blöcke, Stifte und Wischtücher funktionieren sehr gut. Man kann das Gemalte/Geschriebene wirklich gut abwischen. Nichts verschmiert. Aber nach dem Spielen sollte man die entstandenen kleinen Krümel nochmal vorsichtig vom Tisch wischen.
Man sollte aber vermeiden auf den Blöcken mit den Fingern zu berühren, denn das Gemalte ist wirklich sehr leicht entfernbar.

Seite 1 "Zeichen es!"
Die Startseite




Seite 2 "Errate es!"

Seite 3 "Zeichne es!"


































Die Blöcke sind sehr gut durchdacht. Der Spieler schreibt seinen Namen und den Begriff auf die Startseite. Danach blättert er um und mal seinen Begriff. Jetzt wird der Block weitergeben. Der Nachbar muss umblättern und den Begriff jetzt aufschreiben und den Block wieder weitergeben usw.

Und falls man den Spielablauf vergessen hat, steht auf der oberen Seite immer nochmal genau, wie man jetzt vorgehen soll. Gelungen!


Spielablauf

Der Spielablauf ist total simpel. Begriff auswürfeln, aufschreiben, malen, Block weitergeben, Begriff erraten, weitergeben, erratenen Begriff malen usw. (eigentlich noch eine Punktevergabe, auf die wir meist verzichten)

Daher werde ich jetzt einfach mal ein paar Begriffs-Reihen zeigen, die bei unserer letzten Spielrunde entstanden sind. Auch in bewegter Form.

Inplay




Ursprungsbegrif: Maikäfer







Endbegriff: Sonnenliege



Ursprungsbegriff: Modedesigner







Endbegriff: in Gedanken beten



So entstehen während einer Spielrunde viele, viele lustige Geschichten und wunderliche Veränderungen.


Meine Meinung

"Stille Post - Extrem" ist im Ausland bereits ein Erfolg und ich glaube auch, dass es in Deutschland gut ankommen wird. Es ist schnell erklärt und jeder kann mit dem Titel "Stille Post" schon etwas verbinden. Hier ist aber der Name nicht einfach nur aus  Marketinggründen gewählt worden, sondern das Spiel hat mit dem Begriff wirklich etwas gemeinsam.

Jeder kann zeichnen! Je schlechter, desto lustiger wird das Spiel und desto merkwürdiger die Begriffe und daher kommt der Spaß. Man hat während des gesamten Spiels eine gute Zeit und als Partyspiel funktioniert das Spiel blendend. Ich muss aber sagen, dass man mindestens zu sechst sein sollte, damit die Begriffsketten schön lang werden. Besser natürlich, wenn man zu 8 ist. Und eine weitere Einschränkung ist, dass manche Begriffe doch recht einfach sind. Ein "Apfel" geht meist durch die gesamte Runde herum. Wenn man natürlich einen schlechten Zeichner hat, dann kann aus einem "Apfel" schon mal ein "Globus" werden.

Das Spiel sieht auch eine Punktevergabe vor, wenn der letzte Begriff mit dem Ursprungsbegriff überein stimmt. Sollten die Begriffe nicht übereinstimmen, dann dürfte der Spieler einen besonders kreativen Begriff auswählen und der Zeichner würde die Punkte erhalten. Wir haben darauf meist komplett verzichtet und haben uns einfach nur dem Spielspaß hingegeben.


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