24. Oktober 2013

Spiel 13 - Tag 1

Das war er nun also. Der erste Messetag nach über sechs Jahren. Aber das Gefühl ist primär erstmal so wie immer. Es tun einem die Füße weh,  man hat Durst, man hat Hunger.... das übliche halt.
Aber ich will hier nochmal euch hier schnell zeigen, was ich heute alles so getrieben habe.
Zuerst war ich bin ich ziemlich planlos durch die Hallen gestromert. Ich hatte das Glück vor dem ganzen Publikum in den Hallen sein zu können. Und es war doch irgendwie erschlagend. Überall wurde noch gewerkelt, aufgebaut, staubgesaugt, aber die Atmosphäre war schon ziemlich beeindruckend.
Ab kurz vor 10 öffneten sich auch die Hallentoren und es ging los. Wahnsinn, dieses Gefühl hatte ich total vergessen. Menschen von Spielern, alle hier um sich zu informieren und probezuspielen. Es wurde recht voll, aber dennoch recht angenehm. Wenn man wollte hat man doch irgendwo immer wieder einen freien Tisch ergattern können. Man musste halt nur etwas flexibel bei der Spieleauswahl sein.
Ich durfte heute das erste Mal den Martin von www.Spielerleben.de in natura kennenlernen. Ich bin heute hauptsächlich mit seinem Kumpel Andreas herumgezogen.

Und so komme ich auch zu den gespielten Spielen. Bedenkt, dass diese Eindrücke total subjektiv sind und unter starken Messeeindrücken entstanden sind.

Das erste Spiel was ich spielen konnte war "Balance" eines Kleinverlages. Es war quasi eine Backgammon-Variante mit einem 3D-Element.

Balance
Das zweite Spiel war dann "Love Letter". Der Einfachheit halber, sind wir einfach an den AEG Stand gegangen, denn dort war die Tischsituation um längen besser, als bei Pegasus.
Hat mir ganz gut gefallen, aber ich muss es noch ein paarmal mehr spielen, da mir im Moment noch etwas der Durchblick und die Strategie fehlt.

Love Letter
Danach folgte ein Spiel, zu dem ich später noch kommen werde. Aber bei Mattel war auch ein Tisch frei und ich wollte mal die exklusiven deutschen Neuheiten antesten. Wir sind bei "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" gelandet. Leider kann ich zu dem Spiel nicht soviel sagen, da der Erklärbär uns doch ziemlich im Dunkeln gelassen hat und und auch schnell mit dem Spiel alleine gelassen hat. Irgendwie kam keine Freude auf, so dass war die Spiel recht schnell abgebrochen haben. Schade, denn die kleinen Geister sahen schon irgendwie putzig aus. Aber vielleicht schaffe ich es ja noch "Kronen für den König" auszuprobieren.

Geister, Geister, Schatzsuchmeister
Jetzt folgte ein Messehighlight für mich. Denn ich durfte "Trains and Stations" spielen und der Erklärer war Eric Lang persönlich. Ich war schon echt aufgeregt, denn ich bin ja auch großer Fan seines Quarriors Spiels.
Leider konnten wir das Spiel nicht zuende spielen, aber es machte schon einen ganz guten Eindruck und ich mag die Würfel. In meiner Vorschau schrieb ich ja, dass es mich an eine Mischung aus "King of Tokyo", "Zug um Zug" und "Quarriors" erinnert. Und so ganz weit hergeholt ist der Vergleich gar nicht. Also ich könnte mir echt vorstellen, dass das Spiel mit zu mir nach Hause kommt.

Eric Lang
Dann haben wir uns doch mal bei Pegasus auf den Stand gewagt und ich konnte "Packet Row" testen. Leider war hier die Erklärung auch etwas dünn und wir mussten uns das Spiel auch erstmal so versuchen zu erschliessen. Irgendwann hat dann auch alles Sinn ergeben. Aber ich weiss nicht so recht, ob mich das Spiel persönlich packen wird. Aber der Mechanismus mit dem Hafenmeister ist durchaus interessant.

Packet Row
Als letztes hatten wir das Glück und konnten den wir einen "Caverna" Tisch ergattern. Wir spielten eine 4er Partie und haben sie auch fast zu ende gebracht. Naja, ich habe drei Runden vor Schluss gehen müssen, aber die anderen wollten es noch durchziehen.
Beim Spielen wurden wirklich viel gefragt, "Ist es so gut wie Agricola","Wie ist das Spiel", "Was macht es anders" usw usw. Es scheint ein doch große Hype um das Spiel zu herrschen.
Ich finde es echt schwer dieses Spiel mit "Agricola" zu vergleichen. Ja, es hat ähnliche Mechanismen, ja der Spielablauf ist ZIEMLICH ähnlich, aber es gibt auch hier viele Unterschiede. Ich will da jetzt nicht total ins Detail gehen, aber ich finde, dass das Spiel vertraut ist, quasi wie nach Hause kommen. Aber irgendwie ist es auch neu. Als ob jemand in deiner Abwesenheit deine Wohnung renoviert hat, etwas angebaut hat und deine alten Möbel durch neue ersetzt. Es ist echt schwer zu beschreiben. Mir hat es total Spaß gemacht, aber mir hat auch "Agricola" sehr viel Spaß gemacht. Man kommt irgendwann in den gleichen Flow und bei Spielende will man wieder viel mehr Aktionen machen, wie man zur Verfügung hat. Und plötzlich ist das Spiel zu ende und zwei Stunden sind wie im Flug vergangen.
Caverna
Hier platziert man seine Zwerge
Der eigene Spielbereich bei Spielbeginn
Hunde und Schafe

Und ich habe auch was gekauft. Ich habe mich ziemlich gut gehalten heute, aber ein Spiel durfte es dann doch ein. "Going, Going, Gone" von Scott Nicholson ist ein Echtzeit-Bietspiel und wir hatten beim Anspielen den totalen Spaß damit. Schnelle Auktionen und sammeln von Sets. Ein schönes, schnelle Partyspiel mit einem hohen Aufforderungfaktor.
Zu dem Spiel wird sicherlich ein Video folgen. Das kann ich hiermit schon fast versprechen.

Going, going, Gone.

Das war also mein erster Messetag. Mal schauen, was die weiteren zwei noch so bringen. Ich hoffe, dass ich auch morgen Abend was kurzes schreiben kann. Wenn nicht, dann folgt mir bei Twitter. Dort gibt es immer kurze Eindrücke, Bilder und Gedanken.

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Kommentare:

  1. Moin,
    könntest du erläutern in wie fern du dich bei Packet Row alleine gelassen fühltest.
    Diese Aussage wurmt meine Frau und mich gerade etwas, da wir eigentlich durchgängig dort als Supporter zur Verfügung standen.

    Frohe Grüße, Ben

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  2. Hallo Ben,

    naja irgendwie hatte ich das Gefühl beim Erklärer, dass er gerade was besseres zu tun hatte. Es wurden schnell die Regeln runtererklärt und dann war er auch schnell verschwunden, bevor wir eigentlich richtig gestartet sind. Zumal uns nicht mal das Spielende erklärt wurde. Es ist ja vollkommen ok, wenn der Erklärer während eines Spiels geht, aber dann sollte man doch wenigstens schauen, dass die Gruppe eine Runde gespielt hat und zurecht kommt.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Sind am Freitag auch durch den Pegasus Stand geschländert. Es waren alle Packet Row Tische frei. Da noch zwei Spieler Vor Ort waren, die es ausprobieren wollten, haben wir uns ihnen angeschlossen. Dann wurde mir auch klar, warum alle Packet Row Tische leer waren, es gab keine freien Erklärer die es erklären konnten ;)
    Da ich es aber auch schon mal angespielt hatte und die Regeln gelesen habe, konnte ich es meiner Frau und den beiden anderen und sogar einer weiteren Gruppe danach noch erklären.

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